Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf  

                   Ortswehr der Samtgemeinde Hanstedt                  

Mittwoch, Februar 01, 2023

Am 18. Januar fand die Gründungsversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf statt.

Wenn sie nicht aktiv in der Feuerwehr teilnehmen können, oder möchten, unterstützen sie ihre Feuerwehr durch ihre Mitgliedschaft

im Förderverein.

 

Der Förderverein wird vertreten durch den ersten Vorsitzenden:

Carsten Isernhagen

Im Schätzendorfe 24

21272 Egestorf

 

Kassenwartin:

Anja Sander

Bollberg 3

21272 Egestorf

Sie können sich auch per Mail an den Förderverein direkt wenden:

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Einen Aufnahmeantrag zur Mitgliedschaft im Förderverein finden sich hier:

Aufnahmeantrag

 

Wanderrallye 2019

In diesem Jahr hatte die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf wieder zu einer Wanderrallye eingeladen. Nicht nur Feuerwehrmitglieder waren der Einladung gefolgt, sondern auch zahlreiche Bürger auch Sahrendorf, Schätzendorf und Umgebung. Dieses Jahr führte die Rallye in die Schätzendorfer Umgebung. Am Haus der Feuerwehr ging es los, dann am Auberg entlang. Durch Schätzendorf, zu Sellhorns Fischteichen und über den Siecken zurück in den Ort. Die Strecke war 5,3 km lang und es waren 12 Aufgaben zu bewältigen. Die letzte Aufgabe mussten die 19 Gruppen am Gerätehaus lösen. Unter den Augen der Zuschauer galt es eine Strecke in Raupenmarsch so schnell wie möglich zurückzulegen. Den ersten Platz konnte die Gruppe "Schätzendorfer Meister" erreichen.

Nach dem anstengenden Fußmarsch konnten sich die Gruppen mit Gegrilltem und einem reichlichen Kuchenbuffet stärken. Nach dem anschließendem gemütlichem Beisammensein ging wieder eine erfolgreiche Veranstaltung zu Ende. In zwei Jahren, bei der nächsten Wanderrallye, freuen sich die Mitglieder der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf wieder auf eine rege Beteiligung.

Rauchmelder

  • Seit dem 01.Januar 2016 sind Rauchwarnmelder in Niedersachsen Pflicht

Installieren sie in Ihrer Wohnung Rauchmelder. Die meisten Brandopfer schliefen beim Ausbruch des Feuers. Sie sind nicht an der Einwirkung der Flammen gestorben, sondern an den Rauchgasen. Eine schlafende Person kann den Rauch nicht wahrnehmen, sie wird im Schlaf bewusstlos und stirb an den giftigen Rauchgasen. Bereit 3 Atemzüge können tödlich sein! Rauchmelder können die Bewohner rechtzeitig warnen, somit haben diese die Möglichkeit das Gebäude zu verlassen. Rauchmelder sind eine gute Investition zur eigenen Sicherheit!

Seit März 2012 besteht in Niedersachsen die Rauchwarnmelderplicht für Neubauten! Ab November 2012 für Bestandsbauten mit einer Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2015! Rauchwarnmelder müssen im Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluren angebracht werden! Dies wird in den §§ 44 (NBauO) Niedersächsischen Bauordnung beschrieben!

Zur Zeit werden keine Kontrollen durchgeführt, ob und wo Rauchwarnmelder installiert worden sind! Sollten aber bei einem Brand Personen zu Schaden kommen, könnte ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet werden! Versicherungen können im Schadenfall die Leistungen kürzen! Sind keine Rauchwarnmelder installiert, liegt ein Verstoß gegen die Bauordnung vor! Die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften in der Bauordnung sind Bestandteile der Versicherungsbedingungen der Wohngebäude und Hausratsversicherungen! In Mietwohnungen ist für die Installation und Wartung der Rauchwarnmelder der Vermieter zuständig! Hierzu gehört die Funktionsbereitschaft und der Batteriewechsel! Die Wartungskosten können über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden! In Eigenheimen ist der Eigentümer für die Unterhaltung der Rauchmelder zuständig!

Wenn Sie Rauchwarnmelder installieren, achten Sie auf das Prüfzeichen EN 14604!  Es gibt Rauchwarnmelder mit Vernetzung über Verkabelung oder Funk, sowie nicht vernetzte Geräte! Für welches Gerät Sie sich entscheiden ist ihnen überlassen! Vernetzte Rachwarnmelder haben den Vorteil, dass Sie auch alarmiert werden wenn in einem anderen Bereich des Gebäudes ein Feuer entsteht! Auch im Bereich der Energieversorgung sind unterschiedliche Geräte auf dem Markt! Es gibt Rauchmelder mit wechselbaren Batterien, oder fest eingebaute Batterien! Bis zu 10 Jahren Batterielaufzeit sind bei einigen Geräten möglich! Um die Funktionssicherheit zu gewährleisten sollten die Melder alle 10 Jahre ausgetauscht werden! Es sind Geräte für unter 10,-€ auf dem Markt erhältlich! Von diesen ist abzuraten! Lassen Sie sich von Fachleuten beraten, ihr Schornsteinfeger ist zum Beisspiel ein Ansprechpartner!

Homepage der Samtgemeindefeuerwehren: https://www.feuerwehr-samtgemeinde-hanstedt.de/

Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt ziehen Jahresbilanz Sehr guter Personalstand – Einsatzzahlen deutlich gestiegen.

(fba) Hanstedt. Auf im vergangenen Jahr deutlich gestiegene Mitglieder- und Einsatzzahlen können die 15 Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt zurückblicken. Gemeindebrandmeister Arne Behrens und sein Stellvertreter Sebastian Seier zogen jetzt Bilanz. Während in der ersten Jahreshälfte 2022 der Dienstbetrieb noch durch die Coronapandemie beeinflusst wurde, konnte in der zweiten Jahreshälfte ein wenig Normalität einkehren. Der Mitgliederstand konnte weiterhin gesteigert werden: zum Stichtag 31.12.2022 engagierten sich stattliche 713 Mitglieder in der Einsatzabteilung (Vorjahr 665), 156 Jugendliche in den Jugendfeuerwehren (Vorjahr 188), 41 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr (Vorjahr 32) sowie 190 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung (Vorjahr 188). Insgesamt konnte die Zahl der Mitglieder somit von 1043 auf 1100 gesteigert werden – eine stolze Bilanz! Mit 569 Einsätzen wurden die 15 Ortswehren deutlich häufiger alarmiert als noch in 2021 mit 302 Einsätzen. Dies begründet sich vor Allem durch die über 200 Unwettereinsätze innerhalb weniger Tage im Februar. Die abzuleistenden Einsätze schlüsselten sich in 54 Brände, 394 Hilfeleistungen und 33 sonstige Einsätze auf. Bei den Einsätzen konnten 15 Personen aus misslichen Lagen gerettet werden. Besonders in Erinnerung werden, neben den zahlreichen Unwettereinsätzen, die diversen PKW Brände, ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Schierhorn, ein Dachstuhlbrand in Asendorf sowie diverse Verkehrsunfälle mit teils schwerverletzten Personen bleiben. Auch die hohe Zahl an Tierrettungen stach im vergangenen Jahr heraus. Einen ganz besonderen Erfolg konnte die Jugendfeuerwehr Wesel verzeichnen: die Jugendlichen der Wehr holten den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft und können sich „Bundesvizemeister“ nennen. Die ukrainische Kleinstadt Pisochyn in der Nähe von Charkiw erhielt von der Samtgemeindefeuerwehr eine große Spende mit ausgemustertem Einsatzgerät und Schutzkleidung. Auch die „Truppmann Teil 1“ Ausbildung konnte im vergangenen Jahr wieder ausgeführt werden. Dabei bestanden alle 31 Teilnehmer die Prüfung und stehen den Wehren nun im aktiven Dienst zur Verfügung. Für die Wehren Thieshope und Nindorf wurden neue Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) bestellt, welche hoffentlich im Jahr 2023 ausgeliefert werden. Bei den Wehren Sahrendorf-Schätzendorf und Ollsen konnte je ein solches Fahrzeug in den Dienst gestellt werden. Die Bestellung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser (TSF-W) für die FF Undeloh wurde angeschoben. Der durch ein externes Ingenieurbüro erstellte Feuerwehrbedarfsplan wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt und durch den Samtgemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommen. Hieraus resultierend wurde die Erstellung eines Hygienekonzeptes angeschoben, welches im laufenden Jahr fortgeschrieben werden soll. Die Freiwillige Feuerwehr Egestorf konnte in 2022 ihr neues Feuerwehrgerätehaus im Egestorfer Gewerbegebiet feierlich einweihen. Im Sommer wurde die 50-JahrFeier der Samtgemeinde gefeiert und von der Feuerwehr unterstützt. Die Jahresbilanz der Feuerwehren fällt also durchweg positiv aus. Sowohl Gemeindebrandmeister Arne Behrens als auch sein Stellvertreter Sebastian Seier bedanken sich bei allen Unterstützern, der Verwaltung, dem Rat der Samtgemeinde und beim Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus für die erfahrene Unterstützung

Spende der Samtgemeinde Hanstedt für die Feuerwehr der ukrainischen Kleinstadt Pisochyn

(jma)Hanstedt/Lublin(Pol). Der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus und die Fachbereichsleiterin Carmen Eggers haben, in Zusammenarbeit mit Helge Arends von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) im Rahmen von U-LEAD with Europe, einen Spendentransport für eine Feuerwehr in der Region Charkiw initiiert.

Die GIZ ist eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, die im Auftrag verschiedener Ministerien der Bundesrepublik Deutschland international tätig ist. U-LEAD with Europe ist ein Projekt der GIZ, das sich seit Jahren für die Stärkung der ukrainischen Kommunen einsetzt.

Hintergrund war, dass die Schutzkleidung für die Kamerad:innen der Samtgemeindefeuerwehr ausgetauscht wurde und die ausgemusterte, aber noch voll funktionsfähige Bekleidung noch dort verwendet werden sollte, wo sie gebraucht wird.

Mitgenommen wurden auch nicht mehr benötigte technische Geräte der Feuerwehren, die ebenfalls noch gut erhalten und voll funktionsfähig sind. Neben der Feuerwehrausrüstung machten sich auch, durch private Spenden, gesammelte Kuscheltiere mit auf den Weg.

Auf dem Bauhof der Samtgemeinde Hanstedt wurden die Hilfsgüter in einen Transporter des Bauhofes verladen. Unterstützt wurden der ehemalige Ortsbrandmeister der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf Friedrich-Wilhelm Schlüschen und der Gemeindebrandmeister Arne Behrens durch Mitarbeiter und Kollegen des Bauhofes. Anschließend machten sich Schlüschen und Behrens auf den Weg in das 1048 Kilometer entfernte Lublin in Polen. Nach einer Fahrzeit von 11,5 Stunden erreichten sie die in einer riesigen Halle untergebrachte Sammelstelle der Organisation „Help Ukraine“. Von dort werden alle Hilfsgüter über Kiew in ihre vorbestimmten Regionen verbracht.

Schon 2 Tage später bedankte sich die Feuerwehr Pisochyn herzlich mit einem öffentlichen Post bei Facebook für die Unterstützung.

Übergabe und Einweihung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf

(jma) Egestorf. Am 19. August 2022 erfolgte die feierliche Übergabe und Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses der Stützpunktfeuerwehr Egestorf. Bezogen hat die Egestorfer Feuerwehr ihr neues Gerätehaus bereits am 14. November 2020. Doch die feierliche Übergabe konnte, durch die Einschränkungen der Coronapandemie, erst jetzt stattfinden.

Der Ortsbrandmeister Heiko Witte begrüßte in seiner Ansprache zunächst die zahlreich geladenen Gäste in der Fahrzeughalle des neuen Gerätehauses. Neben den Feuerwehrangehörigen seiner Wehr waren der Kreisbrandmeister Volker Bellmann, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier, der Ehrengemeindebrandmeister Ernst-August Petersen, der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Garlstorf Norbert Petersen, sowie viele Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter aus den Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt der Einladung gefolgt. Begrüßen konnte Witte auch den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, den Egestorfer Bürgermeister Christian Sauer, sowie viele Fachbereichsleiter und Sachbearbeiter aus der Verwaltung der Samtgemeinde Hanstedt. Die Baumaßnahmen wurden vom Ingenieurbüro „Tischler und Verges“ betreut. Vertreten wurde das Büro durch Herrn Verges und Herrn Kind.

Anschließend gab Witte einen Rückblick auf die 112 Jahre Feuerwehrgeschichte in Egestorf. Erster Standort nach der Gründung im Jahre 1910 war eine Scheune in der Alten Dorfstraße. Das erste eigene Feuerwehrhaus wurde 1936 in der Schätzendorfer Straße errichtet. Das Gebäude hatte bereits zwei Stellplätze und blieb 41 Jahre Standort der Feuerwehr. Im Jahre 1977 erfolgte der Gerätehausneubau, etwa 100 Meter in Richtung Ortsausgang.  Mit drei Stellplätzen für zwei Fahrzeug glaubte man für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Ab 1980 mussten neue Fahrzeuge beschafft werden und es wurde eng im Gerätehaus, daher wurde bereits Anfang der 90èr Jahre das Gerätehaus mit einem Anbau für die Einsatzbekleidung erweitert.  Mit den wachsenden Aufgaben der Feuerwehr musste ein „Gerätewagen Gefahrgut“ beschafft werden. Da im Gerätehaus für das vierte Fahrzeug kein Platz vorhanden war, wurde in der Alten Dorfstraße eine Garage errichtet. Die Feuerwehrunfallkasse stellte nach einer Begehung im Jahr 2014 erhebliche Mängel, in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse fest. Eine weitere Vergrößerung des Gerätehauses wurde geprüft und musste aufgrund der Grundstücksgröße aber verworfen werden.

Bei einer Brandschutzbegehung eines gerade errichteten Firmengebäudes stellten der Ortsbrandmeister Witte und der Gemeindebrandmeister Behrens noch träumerisch fest, dass dies auch für ein Gerätehaus geeignet sein würde. Im Jahr 2018 wurde das Gebäude zum Kauf angeboten. Nach einer Besichtigung des Gebäudes durch die Verwaltung der Samtgemeinde und nach Rücksprache mit der Feuerwehrunfallkasse, war klar, dass eine Umgestaltung in ein Feuerwehrhaus möglich war. Dem Samtgemeinderat wurde das Projekt und der Plan einer Umnutzung vorgestellt, es wurde genehmigt, sowie die Haushaltsmittel dafür eingestellt. Nachdem die Planungen abgeschlossen waren und der Bauantrag genehmigt war, konnte im April 2020 mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Diese gingen zügig voran und im November 2020 konnte die Egestorfer Feuerwehr ihr neues Domizil beziehen.

Und die Moral der Geschichte: „Träume lohnen sich!“: so Witte.

Abschließend bedanke sich Witte beim Rat der Samtgemeinde und der Verwaltung für die zügige Umsetzung und bei Allen, die die Baumaßnahme unterstützt haben, sowie bei allen Spendern, die im Rahmen eines Crowdfunding der „Volksbank Lüneburger Heide“ die Beschaffung eines Whiteboards ermöglicht haben.

Als nächstes ergriff der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus das Wort. Auch er berichtete von der außergewöhnlichen Art und Weise der Entstehung des Gebäudes. Anschließend übergab er symbolisch den Schlüssel an den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Sebastian Seier. Bevor Seier den Schlüssel an den Egestorfer Ortsbrandmeister und Stellvertreter weitergab bedankte auch er sich bei allen am Bau beteiligten Personen. 

Zum Abschluss des offiziellen Teils gab es noch eine Überraschung. Herr Fromke, Leiter eines in Egestorf ansässigen Abschleppunternehmens, hatte eine Löschdecke zur Brandbekämpfung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen mitgebracht. Diese übergab er in Form einer Spende der Feuerwehr Egestorf. Gleichzeitig bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit bei den Einsätzen auf der Autobahn.

Das Grundstück hat eine Größe von 3519m² und das Gebäude eine Gesamtnutzfläche von 878m². Die Fahrzeughalle hat eine Fläche von 295m² mit 5 Einstellplätzen für die Einsatzfahrzeuge. Geschaffen wurden getrennte Umkleideräume für die weiblichen und männlichen Einsatzkräfte, sowie für die Jugendabteilung. Es gibt einen 161m² großen Schulungsraum und weitere Funktions- und Lagerräume. Das Obergeschoss umfasst eine 156 m² große Nutzfläche und steht für zukünftige Erweiterungen zur Verfügung. Derzeit wird das Obergeschoss nicht genutzt. Kauf und Umbaukosten des Projektes insgesamt ca. 2,3 Millionen Euro

Zahlreiche Einsätze durch die Orkane Ylenia und Zeynep

Über 150 Einsätze in der Samtgemeinde Hanstedt

 

(jma/fba) SG Hanstedt. In den Morgenstunden des 17. Februar erreichte das Sturmtief „Ylenia“ auch die Samtgemeinde Hanstedt. Die Samtgemeindefeuerwehr war vorbereitet und hatte bereits die kommunale Einsatzleitung (KEL) im Gerätehaus Hanstedt eingerichtet. Die KEL soll die Leitstelle des LK Harburg bei großen Einsatzlagen entlasten. Von der Leitstelle erhalten die kommunalen Einsatzstellen ihre Einsatzaufträge. Diese disponieren dann die Einsatzkräfte. Der erste Einsatz erfolgte gegen 07:30 Uhr. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen oder drohten umzufallen. In Hanstedt drohte eine Lüftungsanlage vom Dach zu stürzen und ein Dach abgedeckt zu werden. An einer Bahnstrecke bei Marxen war ein Baum auf die Oberleitung gestürzt und in Brand geraten. Überflutete Straßen durch Starkregen gehörten ebenfalls zum Einsatzspektrum.  Am Nachmittag beruhigte sich der Sturm, bis dahin hatten die Feuerwehren mehr als 35 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Feuerwehrfrauen- und Männer konnten erstmal durchatmen, denn mit dem Namen „Zeynep“ kündigte sich das nächste Orkantief an. Dieses sollte mit noch mehr Windstärken über Norddeutschland hereinbrechen. Am Freitagnachmittag des 18. Februar wurde die KEL wieder eingerichtet.  Die Windböen nahmen zu und der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Gegen 17:20 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem umgestürzten Baum in Egestorf aus. Nun erfolgten die Einsätze im Minutentakt.  Durch die aufgeweichten Böden und durch den vorherigen Sturm geschädigte Bäume stürzten jetzt reihenweise um. Nicht nur die Landstraßen waren betroffen, sondern auch die Autobahn A7. Hier kam es durch umgestürzte Bäume zu einem Verkehrsunfall. Glücklicherweise blieb es nur bei Blechschäden.  Zu den weiteren Einsätzen gehörten ein Bauzaun auf der Straße in Sahrendorf. In Hanstedt sicherte die Feuerwehr lose Dachziegel, ein herumfliegendes Gartenhaus und lose Rollladen. Wieder wurden auch einige Gebäude durch umgestürzte Bäume beschädigt. Den Höhepunkt der Windstärken erreichte der Sturm am 19. Februar ab 0:00 Uhr. Bis zum Mittag hatte sich der Wind gelegt. Vom Abend des 18. Februar bis zum Mittag des 19. Februar wurden die 15 Ortsfeuerwehren von der KEL zu 110 Einsätzen alarmiert. Am Nachmittag drohte an der Autobahnunterführung Brackel, in Richtung Holtorfsloh, ein Baum auf die A7 zu stürzen. Während die Brackeler Einsatzkräfte von der Landstraße aus mit der Beseitigung begannen, wurde auf der A7 der Baum von der Drehleiter der Winsener Feuerwehr bearbeitet. Die Brackeler übernahmen die Verkehrsabsicherung der Drehleiter auf der Autobahn. Die Autobahn wurde während der Arbeiten kurzzeitig in Richtung Süden voll gesperrt.        

 Eine weitere Herausforderung für die Samtgemeindefeuerwehr ist zum Glück nicht eingetreten. Aufgrund der, die durch den Sturm entstandenen steigenden Wasserstände an der Elbe, wurden vom Kreisbrandmeister die Deichverteidigungszüge der Kreisbereitschaft in Alarmbereitschaft versetzt. Falls der Alarm ausgelöst worden wäre, hätte dies zu Folge gehabt, dass 11 von 15 Wehren unserer Samtgemeinde zum Einsatz an die Elbe gefahren wären. Dieser Einsatz wäre mit den Mannschaftstransportfahrzeugen abgewickelt worden. Die taktischen Einsatzfahrzeuge wären vor Ort geblieben. Da sich die Hochwasserlage an der Elbe schnell entspannte, kam es nicht zur Alarmierung.

Durch die beiden Unwetterlagen haben alle 15 Ortswehren etwa 150 Einsätze gefahren. Vermutlich waren es sogar noch mehr. Der Gemeindebrandmeister Arne Behrens und sein Stellvertreter Sebastian Seier bedanken sich bei allen Wehren und der KEL-Gruppe für die professionelle Arbeit. Es war ihnen eine Freude zu sehen, wie gut und professionell unsere Wehren aufgestellt sind und ihr Handwerk verstehen. Dies hat sie als Einsatzleiter in diesen extremen Wetterlagen enorm unterstützt.

 

Die VGH-Versicherung spendet „Mobilen Rauchverschluss“ an die Feuerwehr

Die VGH-Versicherung überreichte einen „Mobilen Rauchverschluss“ an die Freiwillige Feuerwehr

Sahrendorf/Schätzendorf.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Heinrich Isernhagen war mit Herrn Petersen von der VGH-Agentur Stefan Justke in Salzhausen in Kontakt getreten, ob die Versicherung die Feuerwehr bei der Beschaffung eines „Mobilen Rauchabschluss“ unterstützen könnte.

Die VGH, als öffentlicher Versicherer Niedersachsen, ist bereit die Feuerwehr nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Herr Petersen setzte sich mit der zuständigen Frau Kretzschmar der VGH-Agentur Hanstedt in Verbindung und leitete die Beschaffung des Rauchverschlusses ein.

Die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Menschen vor Ort. Wenn sie ausrücken, ist Schnelligkeit und eine zuverlässige Ausrüstung unerlässlich. Daher freuen sich Hendrik Petersen und Sandra Kretzschmar darüber, der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf einen „Mobilen Rauchverschluss“ überreichen zu können und hoffen, dass dieser möglichst lange nicht zum Einsatz kommen möge, so Frau Kretzschmar.

Ein „Mobiler Rauchabschluss“ ist ein feuerfester Vorhang, der in Türrahmen oder andere geeignete Wandöffnungen montiert werden kann. Dieser verhindert die Ausbreitung von Rauch und Hitze in die nicht vom Feuer betroffenen Gebäudeteile. Hierdurch können eventuelle Personenschäden oder weitere Beschädigungen von Sachwerten verhindert werden.

Bild: Übergabe „Mobiler Rauchabschluss“ von der VGH an die FF Sahrendorf/Schätzendorf

 v.l. Gerätewarte Erik Müller, Florian Fuchs, VGH Vers.  Hendrik Petersen und Sandra Kretzschmar., OrtsBM Philipp Fuchs, stellv. OrtsBM Heinrich Isernhagen

Text und Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

 

Leistungsvergleichsgruppe Sahrendorf/Schätzendorf erreichte den 21. Platz auf dem Landesentscheid

 

Die Leistungsvergleichsgruppe der Feuerwehr Sahrendorf Schätzendorf hatte sich auf dem Regionalentscheid in Laßrönne für den Landesentscheid qualifiziert. Der Landesentscheid sollte ursprünglich in Hannover im Rahmen der Messe "Interschutz" stattfinden. Aufgrund der Coronapandemie konnte der Entscheid 2020 dort nicht stattfinden. Die Feuerwehr Laßrönne erklärte sich bereit einzuspringen und den Landesentscheid 2022 an die Elbe zu holen. So kehrten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf an den Ort der Qualifikation zurück. Insgesamt 58 Feuerwehren aus dem ganzen Bundesland Niedersachsen hatten sich qualifiziert und nahmen an Leistungsentscheid teil. In insgesamt 5 Modulen mussten die Gruppen ihr können unter Beweis stellen. Zu den Modulen: Löschangriff, Fahrübung und Kuppeln kam ein Atemschutz- und ein Funkmodul hinzu. Nur die drei erstplazierten Gruppen konnten die Übungen mit einer Quote von 100% absolvieren. Die vier teilnehmen Gruppen aus dem Landkreis Harburg konnten gute Ergebnisse erzielen. Den 6. Platz ereichte die Feuerwehr Garlstorf, den 14. Platz die Feuerwehr Pattensen, den 19. Platz die Feuerwehr Tönnhausen und den 21. Platz die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf. Die Feuerwehr Honerdingen aus dem Heidekreis ging als Sieger vom Platz.

Der Innenminister Boris Pistorius nahm neben zahlreichen anderen Gästen aus Politik und Feuerwehr an der Siegerehrung teil.

21. Platz auf dem Landesentscheid für die Leistungsvergleichsgruppe Sahrendorf/Schätzendorf

 

 

 

 

 

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