Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf  

                   Ortswehr der Samtgemeinde Hanstedt                  

Samstag, November 26, 2022

Wanderrallye 2019

In diesem Jahr hatte die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf wieder zu einer Wanderrallye eingeladen. Nicht nur Feuerwehrmitglieder waren der Einladung gefolgt, sondern auch zahlreiche Bürger auch Sahrendorf, Schätzendorf und Umgebung. Dieses Jahr führte die Rallye in die Schätzendorfer Umgebung. Am Haus der Feuerwehr ging es los, dann am Auberg entlang. Durch Schätzendorf, zu Sellhorns Fischteichen und über den Siecken zurück in den Ort. Die Strecke war 5,3 km lang und es waren 12 Aufgaben zu bewältigen. Die letzte Aufgabe mussten die 19 Gruppen am Gerätehaus lösen. Unter den Augen der Zuschauer galt es eine Strecke in Raupenmarsch so schnell wie möglich zurückzulegen. Den ersten Platz konnte die Gruppe "Schätzendorfer Meister" erreichen.

Nach dem anstengenden Fußmarsch konnten sich die Gruppen mit Gegrilltem und einem reichlichen Kuchenbuffet stärken. Nach dem anschließendem gemütlichem Beisammensein ging wieder eine erfolgreiche Veranstaltung zu Ende. In zwei Jahren, bei der nächsten Wanderrallye, freuen sich die Mitglieder der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf wieder auf eine rege Beteiligung.

Rauchmelder

  • Seit dem 01.Januar 2016 sind Rauchwarnmelder in Niedersachsen Pflicht

Installieren sie in Ihrer Wohnung Rauchmelder. Die meisten Brandopfer schliefen beim Ausbruch des Feuers. Sie sind nicht an der Einwirkung der Flammen gestorben, sondern an den Rauchgasen. Eine schlafende Person kann den Rauch nicht wahrnehmen, sie wird im Schlaf bewusstlos und stirb an den giftigen Rauchgasen. Bereit 3 Atemzüge können tödlich sein! Rauchmelder können die Bewohner rechtzeitig warnen, somit haben diese die Möglichkeit das Gebäude zu verlassen. Rauchmelder sind eine gute Investition zur eigenen Sicherheit!

Seit März 2012 besteht in Niedersachsen die Rauchwarnmelderplicht für Neubauten! Ab November 2012 für Bestandsbauten mit einer Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2015! Rauchwarnmelder müssen im Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluren angebracht werden! Dies wird in den §§ 44 (NBauO) Niedersächsischen Bauordnung beschrieben!

Zur Zeit werden keine Kontrollen durchgeführt, ob und wo Rauchwarnmelder installiert worden sind! Sollten aber bei einem Brand Personen zu Schaden kommen, könnte ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet werden! Versicherungen können im Schadenfall die Leistungen kürzen! Sind keine Rauchwarnmelder installiert, liegt ein Verstoß gegen die Bauordnung vor! Die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften in der Bauordnung sind Bestandteile der Versicherungsbedingungen der Wohngebäude und Hausratsversicherungen! In Mietwohnungen ist für die Installation und Wartung der Rauchwarnmelder der Vermieter zuständig! Hierzu gehört die Funktionsbereitschaft und der Batteriewechsel! Die Wartungskosten können über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden! In Eigenheimen ist der Eigentümer für die Unterhaltung der Rauchmelder zuständig!

Wenn Sie Rauchwarnmelder installieren, achten Sie auf das Prüfzeichen EN 14604!  Es gibt Rauchwarnmelder mit Vernetzung über Verkabelung oder Funk, sowie nicht vernetzte Geräte! Für welches Gerät Sie sich entscheiden ist ihnen überlassen! Vernetzte Rachwarnmelder haben den Vorteil, dass Sie auch alarmiert werden wenn in einem anderen Bereich des Gebäudes ein Feuer entsteht! Auch im Bereich der Energieversorgung sind unterschiedliche Geräte auf dem Markt! Es gibt Rauchmelder mit wechselbaren Batterien, oder fest eingebaute Batterien! Bis zu 10 Jahren Batterielaufzeit sind bei einigen Geräten möglich! Um die Funktionssicherheit zu gewährleisten sollten die Melder alle 10 Jahre ausgetauscht werden! Es sind Geräte für unter 10,-€ auf dem Markt erhältlich! Von diesen ist abzuraten! Lassen Sie sich von Fachleuten beraten, ihr Schornsteinfeger ist zum Beisspiel ein Ansprechpartner!

Homepage der Samtgemeindefeuerwehren: https://www.feuerwehr-samtgemeinde-hanstedt.de/

Spende der Samtgemeinde Hanstedt für die Feuerwehr der ukrainischen Kleinstadt Pisochyn

(jma)Hanstedt/Lublin(Pol). Der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus und die Fachbereichsleiterin Carmen Eggers haben, in Zusammenarbeit mit Helge Arends von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) im Rahmen von U-LEAD with Europe, einen Spendentransport für eine Feuerwehr in der Region Charkiw initiiert.

Die GIZ ist eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, die im Auftrag verschiedener Ministerien der Bundesrepublik Deutschland international tätig ist. U-LEAD with Europe ist ein Projekt der GIZ, das sich seit Jahren für die Stärkung der ukrainischen Kommunen einsetzt.

Hintergrund war, dass die Schutzkleidung für die Kamerad:innen der Samtgemeindefeuerwehr ausgetauscht wurde und die ausgemusterte, aber noch voll funktionsfähige Bekleidung noch dort verwendet werden sollte, wo sie gebraucht wird.

Mitgenommen wurden auch nicht mehr benötigte technische Geräte der Feuerwehren, die ebenfalls noch gut erhalten und voll funktionsfähig sind. Neben der Feuerwehrausrüstung machten sich auch, durch private Spenden, gesammelte Kuscheltiere mit auf den Weg.

Auf dem Bauhof der Samtgemeinde Hanstedt wurden die Hilfsgüter in einen Transporter des Bauhofes verladen. Unterstützt wurden der ehemalige Ortsbrandmeister der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf Friedrich-Wilhelm Schlüschen und der Gemeindebrandmeister Arne Behrens durch Mitarbeiter und Kollegen des Bauhofes. Anschließend machten sich Schlüschen und Behrens auf den Weg in das 1048 Kilometer entfernte Lublin in Polen. Nach einer Fahrzeit von 11,5 Stunden erreichten sie die in einer riesigen Halle untergebrachte Sammelstelle der Organisation „Help Ukraine“. Von dort werden alle Hilfsgüter über Kiew in ihre vorbestimmten Regionen verbracht.

Schon 2 Tage später bedankte sich die Feuerwehr Pisochyn herzlich mit einem öffentlichen Post bei Facebook für die Unterstützung.

Übergabe und Einweihung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf

(jma) Egestorf. Am 19. August 2022 erfolgte die feierliche Übergabe und Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses der Stützpunktfeuerwehr Egestorf. Bezogen hat die Egestorfer Feuerwehr ihr neues Gerätehaus bereits am 14. November 2020. Doch die feierliche Übergabe konnte, durch die Einschränkungen der Coronapandemie, erst jetzt stattfinden.

Der Ortsbrandmeister Heiko Witte begrüßte in seiner Ansprache zunächst die zahlreich geladenen Gäste in der Fahrzeughalle des neuen Gerätehauses. Neben den Feuerwehrangehörigen seiner Wehr waren der Kreisbrandmeister Volker Bellmann, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier, der Ehrengemeindebrandmeister Ernst-August Petersen, der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Garlstorf Norbert Petersen, sowie viele Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter aus den Ortswehren der Samtgemeinde Hanstedt der Einladung gefolgt. Begrüßen konnte Witte auch den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, den Egestorfer Bürgermeister Christian Sauer, sowie viele Fachbereichsleiter und Sachbearbeiter aus der Verwaltung der Samtgemeinde Hanstedt. Die Baumaßnahmen wurden vom Ingenieurbüro „Tischler und Verges“ betreut. Vertreten wurde das Büro durch Herrn Verges und Herrn Kind.

Anschließend gab Witte einen Rückblick auf die 112 Jahre Feuerwehrgeschichte in Egestorf. Erster Standort nach der Gründung im Jahre 1910 war eine Scheune in der Alten Dorfstraße. Das erste eigene Feuerwehrhaus wurde 1936 in der Schätzendorfer Straße errichtet. Das Gebäude hatte bereits zwei Stellplätze und blieb 41 Jahre Standort der Feuerwehr. Im Jahre 1977 erfolgte der Gerätehausneubau, etwa 100 Meter in Richtung Ortsausgang.  Mit drei Stellplätzen für zwei Fahrzeug glaubte man für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Ab 1980 mussten neue Fahrzeuge beschafft werden und es wurde eng im Gerätehaus, daher wurde bereits Anfang der 90èr Jahre das Gerätehaus mit einem Anbau für die Einsatzbekleidung erweitert.  Mit den wachsenden Aufgaben der Feuerwehr musste ein „Gerätewagen Gefahrgut“ beschafft werden. Da im Gerätehaus für das vierte Fahrzeug kein Platz vorhanden war, wurde in der Alten Dorfstraße eine Garage errichtet. Die Feuerwehrunfallkasse stellte nach einer Begehung im Jahr 2014 erhebliche Mängel, in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse fest. Eine weitere Vergrößerung des Gerätehauses wurde geprüft und musste aufgrund der Grundstücksgröße aber verworfen werden.

Bei einer Brandschutzbegehung eines gerade errichteten Firmengebäudes stellten der Ortsbrandmeister Witte und der Gemeindebrandmeister Behrens noch träumerisch fest, dass dies auch für ein Gerätehaus geeignet sein würde. Im Jahr 2018 wurde das Gebäude zum Kauf angeboten. Nach einer Besichtigung des Gebäudes durch die Verwaltung der Samtgemeinde und nach Rücksprache mit der Feuerwehrunfallkasse, war klar, dass eine Umgestaltung in ein Feuerwehrhaus möglich war. Dem Samtgemeinderat wurde das Projekt und der Plan einer Umnutzung vorgestellt, es wurde genehmigt, sowie die Haushaltsmittel dafür eingestellt. Nachdem die Planungen abgeschlossen waren und der Bauantrag genehmigt war, konnte im April 2020 mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Diese gingen zügig voran und im November 2020 konnte die Egestorfer Feuerwehr ihr neues Domizil beziehen.

Und die Moral der Geschichte: „Träume lohnen sich!“: so Witte.

Abschließend bedanke sich Witte beim Rat der Samtgemeinde und der Verwaltung für die zügige Umsetzung und bei Allen, die die Baumaßnahme unterstützt haben, sowie bei allen Spendern, die im Rahmen eines Crowdfunding der „Volksbank Lüneburger Heide“ die Beschaffung eines Whiteboards ermöglicht haben.

Als nächstes ergriff der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus das Wort. Auch er berichtete von der außergewöhnlichen Art und Weise der Entstehung des Gebäudes. Anschließend übergab er symbolisch den Schlüssel an den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Sebastian Seier. Bevor Seier den Schlüssel an den Egestorfer Ortsbrandmeister und Stellvertreter weitergab bedankte auch er sich bei allen am Bau beteiligten Personen. 

Zum Abschluss des offiziellen Teils gab es noch eine Überraschung. Herr Fromke, Leiter eines in Egestorf ansässigen Abschleppunternehmens, hatte eine Löschdecke zur Brandbekämpfung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen mitgebracht. Diese übergab er in Form einer Spende der Feuerwehr Egestorf. Gleichzeitig bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit bei den Einsätzen auf der Autobahn.

Das Grundstück hat eine Größe von 3519m² und das Gebäude eine Gesamtnutzfläche von 878m². Die Fahrzeughalle hat eine Fläche von 295m² mit 5 Einstellplätzen für die Einsatzfahrzeuge. Geschaffen wurden getrennte Umkleideräume für die weiblichen und männlichen Einsatzkräfte, sowie für die Jugendabteilung. Es gibt einen 161m² großen Schulungsraum und weitere Funktions- und Lagerräume. Das Obergeschoss umfasst eine 156 m² große Nutzfläche und steht für zukünftige Erweiterungen zur Verfügung. Derzeit wird das Obergeschoss nicht genutzt. Kauf und Umbaukosten des Projektes insgesamt ca. 2,3 Millionen Euro

Zahlreiche Einsätze durch die Orkane Ylenia und Zeynep

Über 150 Einsätze in der Samtgemeinde Hanstedt

 

(jma/fba) SG Hanstedt. In den Morgenstunden des 17. Februar erreichte das Sturmtief „Ylenia“ auch die Samtgemeinde Hanstedt. Die Samtgemeindefeuerwehr war vorbereitet und hatte bereits die kommunale Einsatzleitung (KEL) im Gerätehaus Hanstedt eingerichtet. Die KEL soll die Leitstelle des LK Harburg bei großen Einsatzlagen entlasten. Von der Leitstelle erhalten die kommunalen Einsatzstellen ihre Einsatzaufträge. Diese disponieren dann die Einsatzkräfte. Der erste Einsatz erfolgte gegen 07:30 Uhr. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen oder drohten umzufallen. In Hanstedt drohte eine Lüftungsanlage vom Dach zu stürzen und ein Dach abgedeckt zu werden. An einer Bahnstrecke bei Marxen war ein Baum auf die Oberleitung gestürzt und in Brand geraten. Überflutete Straßen durch Starkregen gehörten ebenfalls zum Einsatzspektrum.  Am Nachmittag beruhigte sich der Sturm, bis dahin hatten die Feuerwehren mehr als 35 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Feuerwehrfrauen- und Männer konnten erstmal durchatmen, denn mit dem Namen „Zeynep“ kündigte sich das nächste Orkantief an. Dieses sollte mit noch mehr Windstärken über Norddeutschland hereinbrechen. Am Freitagnachmittag des 18. Februar wurde die KEL wieder eingerichtet.  Die Windböen nahmen zu und der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Gegen 17:20 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem umgestürzten Baum in Egestorf aus. Nun erfolgten die Einsätze im Minutentakt.  Durch die aufgeweichten Böden und durch den vorherigen Sturm geschädigte Bäume stürzten jetzt reihenweise um. Nicht nur die Landstraßen waren betroffen, sondern auch die Autobahn A7. Hier kam es durch umgestürzte Bäume zu einem Verkehrsunfall. Glücklicherweise blieb es nur bei Blechschäden.  Zu den weiteren Einsätzen gehörten ein Bauzaun auf der Straße in Sahrendorf. In Hanstedt sicherte die Feuerwehr lose Dachziegel, ein herumfliegendes Gartenhaus und lose Rollladen. Wieder wurden auch einige Gebäude durch umgestürzte Bäume beschädigt. Den Höhepunkt der Windstärken erreichte der Sturm am 19. Februar ab 0:00 Uhr. Bis zum Mittag hatte sich der Wind gelegt. Vom Abend des 18. Februar bis zum Mittag des 19. Februar wurden die 15 Ortsfeuerwehren von der KEL zu 110 Einsätzen alarmiert. Am Nachmittag drohte an der Autobahnunterführung Brackel, in Richtung Holtorfsloh, ein Baum auf die A7 zu stürzen. Während die Brackeler Einsatzkräfte von der Landstraße aus mit der Beseitigung begannen, wurde auf der A7 der Baum von der Drehleiter der Winsener Feuerwehr bearbeitet. Die Brackeler übernahmen die Verkehrsabsicherung der Drehleiter auf der Autobahn. Die Autobahn wurde während der Arbeiten kurzzeitig in Richtung Süden voll gesperrt.        

 Eine weitere Herausforderung für die Samtgemeindefeuerwehr ist zum Glück nicht eingetreten. Aufgrund der, die durch den Sturm entstandenen steigenden Wasserstände an der Elbe, wurden vom Kreisbrandmeister die Deichverteidigungszüge der Kreisbereitschaft in Alarmbereitschaft versetzt. Falls der Alarm ausgelöst worden wäre, hätte dies zu Folge gehabt, dass 11 von 15 Wehren unserer Samtgemeinde zum Einsatz an die Elbe gefahren wären. Dieser Einsatz wäre mit den Mannschaftstransportfahrzeugen abgewickelt worden. Die taktischen Einsatzfahrzeuge wären vor Ort geblieben. Da sich die Hochwasserlage an der Elbe schnell entspannte, kam es nicht zur Alarmierung.

Durch die beiden Unwetterlagen haben alle 15 Ortswehren etwa 150 Einsätze gefahren. Vermutlich waren es sogar noch mehr. Der Gemeindebrandmeister Arne Behrens und sein Stellvertreter Sebastian Seier bedanken sich bei allen Wehren und der KEL-Gruppe für die professionelle Arbeit. Es war ihnen eine Freude zu sehen, wie gut und professionell unsere Wehren aufgestellt sind und ihr Handwerk verstehen. Dies hat sie als Einsatzleiter in diesen extremen Wetterlagen enorm unterstützt.

Jahresrückblick 2021 der Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt

 Der Gemeindebrandmeister Arne Behrens und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier ziehen Bilanz.

 (jma) Hanstedt. Auch 2021 war für die 15 Feuerwehren wieder ein besonderes Jahr. Die Wehren mussten ständig die Anforderungen, die ihnen das Coronavirus gestellt hatte, anpassen. Durch das Hygienekonzept und den entsprechenden Schutzmaßnahmen war die Einsatzbereitschaft aller Feuerwehren zu jeder Zeit gegeben. Um ihre Einsatzbereitschaft sicher zu stellen, haben viele Mitglieder der Wehren die Impfangebote wahrgenommen. Der Dienstbetrieb musste neu organisiert werden.  Viele Übungsdienste und Besprechungen wurden wieder online durchgeführt.  In verminderter Gruppenstärke und in getrennten, festen Gruppen konnten einige Übungsdienste stattfinden. Viele Versammlungen und Veranstaltungen mussten wieder ausfallen. Wie ideenreich gehandelt wurde, zeigte die Durchführung der Atemschutzbelastungsübung der Atemschutzgeräteträger im Heidehimmel des Wildparks Lüneburger Heide. 

Die Anzahl der geleisteten Einsätze war im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleichgeblieben. So wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde zu 302 Einsätzen alarmiert. Schwerpunkt waren wieder die Hilfeleistungseinsätze, aber auch zu zahlreichen Bränden wurden die Feuerwehren gerufen. Insgesamt konnten 30 Personen und 3 Tiere gerettet, oder aus misslichen Lagen befreit werden. Zu den besonderen Brandeinsätzen im vergangenen Jahr zählten das Feuer in einer Dachgeschosswohnung in Hanstedt, der Brand eines Reifenlagers in Wesel, das Feuer eines landwirtschaftlichen Gebäudes inklusive eines Elektrofahrzeuges in Ollsen und einige Schornsteinbrände. Bei den Hilfeleistungseinsätzen waren wieder zahlreiche schwere Verkehrsunfälle zu bewältigen. Hier ist der Verkehrsunfall mit einem Hochvoltfahrzeug in Hanstedt zu nennen. Eine Personensuche in Quarrendorf beschäftigte zahlreiche Feuerwehren. Der Massenanfall von Verletzten, nach einer Verpuffung, an der Oberschule in Hanstedt. Glücklicher Weise war dies, zusammen mit drei Rettungsorganisationen und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, eine Übung.

Projekte für die Zukunft einer modernen, den Anforderungen der Feuerwehr gerichtete Bedürfnisse, wurden verwirklicht, oder angeschoben. Durch eine externe Firma wurde ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt und durch den Samtgemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommen. Für die Feuerwehrgerätehäuser sind Gefährdungsbeurteilungen erstellt worden. Zwei neue Einsatzfahrzeuge konnten für die Ortswehren Sahrendorf/Schätzendorf und Ollsen in den Dienst gestellt werden. Zwei weitere Fahrzeuge sind für die Wehren Nindorf und Thieshope bestellt. Die Auslieferung wird im Jahr 2022 erwartet. Die erste Einkleidung mit der neuen Einsatzbekleidung für die Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde Hanstedt ist erfolgt. In den nächsten beiden Jahren erfolgt schrittweise die weitere Umsetzung der Ersatzbeschaffung für alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Weitere Projekte sind in Planung. Zum Beispiel die Umsetzung der Prioritäten und Bedarfe aus dem Feuerwehrbedarfsplan, Erstellung eines Einsatzhygienekonzepts und die Ausrüstung der Stützpunktfeuerwehren im Bereich, technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Die 15 Feuerwehren der Samtgemeinde sind stolz auf die über 1000 Mitglieder in ihren Reihen, dies ist schon etwas besonders.

 Der Mitgliederstand im Jahr 2021 ist wieder leicht gestiegen. Hier die Zahlen im Einzelnen, inklusive Ehrenabteilung waren es Ende 2021 insgesamt 1084 (2020: 1073) Mitglieder. Die Einsatzabteilung hat jetzt 684 (2020: 665) Mitglieder. In den Jugendfeuerwehren sind 175 (2020:188) Jungen und Mädchen und die Kinderfeuerwehr kann 36 (2020:32) Kinder verzeichnen.

 

Feierliche Verpflichtung von Feuerwehranwärtern in der Samtgemeinde Hanstedt

(fba) Quarrendorf. In einer feierlichen Zeremonie fand am Samstagnachmittag die Verpflichtung von 15 Feuerwehranwärtern der Samtgemeinde Hanstedt statt. Mit der Verpflichtung bekennen sich die Feuerwehrleute zur Feuerwehr. Kreisbrandmeister Volker Bellmann bedankte sich bei den Nachwuchskräften: „Retten, bergen, löschen und schützen, auf diese Aufgaben habt ihr euch vorbereitet und die Ausbildung erfolgreich absolviert. Herzlichen Glückwunsch!“ Im vergangenen Jahr haben die Nachwuchsfeuerwehrleute ihre Truppmann-Ausbildung absolviert. Nun werden sie sich in die Reihen der Einsatzkräfte der Feuerwehren der Samtgemeine Hanstedt einfügen. Im Beisein des Kreisbrandmeisters, des Gemeindebrandmeisters Arne Behrens und zahlreicher Gäste aus den Reihen der Samtgemeindefeuerwehr leisteten die neuen Einsatzkräfte ihren Verpflichtungseid.

Foto und Text: Florian Baden Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

 

Erfolgreiche Truppmannausbildung in der Samtgemeinde Hanstedt

37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden Prüfung mit Bravour

(fba) Quarrendorf. Insgesamt 37 Teilnehmer der sogenannten „Truppmann 1 Ausbildung“ haben ihre Abschlussprüfung bestanden. In den vergangenen fünf Wochen wurden die Teilnehmer von ihren Ausbildern an drei Tagen in der Woche auf die Prüfung und vor allem auf das spätere „Feuerwehrleben“ vorbereitet. In der nun stattgefundenen Abschlussprüfung mussten die Teilnehmer ihre Praxisfähigkeiten beim Aufbau eines Löschangriffes unter Beweis stellen. Anschließend galt es, mündlich einige Fragen zu beantworten, bevor es dann in den abschließenden Theorietest mit 20 Ankreuzfragen ging. Alle Teilnehmer, darunter auch ein Mitglied der Feuerwehr Jesteburg, bestanden die Abschlussprüfung mit Bravour. Unter anderem konnte Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn neun Mal die Note 1 vergeben. Fenja Beecken und Pia Ristau, beide aus der Freiwilligen Feuerwehr Marxen, bestanden mit 14,5 von 15 möglichen Punkten als Jahrgangsbeste. Kreisbrandmeister Volker Bellmann gratulierte allen Prüflingen zu den hervorragenden Leistungen. „Wir freuen uns sehr! Ihr seid die Zukunft!“, ergänzte Gemeindebrandmeister Arne Behrens. Gemeindeausbildungsleiter Philip Juraschek dankte seinem kompletten Ausbilderteam für die, wie in jedem Jahr, gute Ausbildung. Besonders sprach er dem Bewirtungsteam seinen Dank aus, das die Ausbilder und Teilnehmer über die gesamte Lehrgangszeit mit Speis und Trank versorgte.

Foto und Text: Florian Baden Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

 

Großübung von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei in Hanstedt

Ein Großaufgebot an Kräften von Rettungsdienst und Feuerwehr eilte am Sonnabendvormittag zur Oberschule nach Hanstedt. Bei Experimenten im Chemieunterricht der Oberstufe war es zu einer starken Verpuffung gekommen, in deren Folge zahlreiche Schüler Verletzungen erlitten. Dies war die Ausgangslage einer Großübung, die das Rote Kreuz ausgearbeitet hatte.

Kurz nach zehn Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt, Ollsen und Quarrendorf sowie der Rettungsdienst alarmiert. Bei der Ankunft an der Oberschule liefen den Einsatzkräften bereits die ersten unter Schock stehenden „Verletzten“ entgegen – sehr realitätsnah dargestellt von Mitgliedern des DRK Pinneberg. Nach einer ersten Erkundung löste Hanstedts Ortsbrandmeister Peter Lege einen MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten) aus. Während sich erste Feuerwehrleute um die bereits aus dem Gebäude geflüchteten Personen kümmerten, beorderte er zudem mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude, um nach weiteren Verletzten zu suchen.

Währenddessen lief auch der Einsatz des Rettungsdienstes an. Entsprechend dem Einsatzstichwort „MANV25“ wurden die für einen Einsatz dieser Größe vorgesehenen Einheiten alarmiert. Neben zwanzig Rettungs- und Krankenwagen von DRK, Johanniter Unfall-Hilfe und vom Rettungsdienst des Lk. Harburg rollten auch Fahrzeuge zum Personentransport und zur Einrichtung einer Patientensammelstelle an.

Unter Leitung des Leitenden Notarztes Christopher Jebens und des Organisatorischen Leiters des Rettungsdienstes Jan Gagelmann wurden die Verletzten gesichtet, erstversorgt und je nach Schwere ihrer Verletzungen zum Transport in die jeweilig am besten geeigneten Krankenhäuser mit verfügbaren Kapazitäten vorbereitet. Zum Transport wurden am Einsatzort vier Stellplätze für Rettungsfahrzeuge eingerichtet. Sobald ein Patient verladen war, rückte aus einem nahegelegenen Bereitstellungsraum das nächste Fahrzeug nach, sodass der zügige Abtransport aller Verletzten gewährleistet war.

Seitens der Feuerwehr wurden der Fachzug „ELW2“ der Kreisfeuerwehrbereitschaft sowie Kreisbrandmeister Volker Bellmann alarmiert, der vor Ort die Leitung des Einsatzes übernahm. Gemeinsam mit den Einsatzleitwagen der FF Hanstedt und des DRK wurde in Windeseile die Einsatzleitung aufgebaut. Auch die Drohne der FF Hanstedt kam von hier aus zur Erkundung aus der Luft zum Einsatz.

Begleitet wurde die Übung von der HAW Hamburg (Hochschule für angewandte Wissenschaften). Untersucht werden sollten Verhaltensmuster und Auffälligkeiten und der Vergleich unterschiedlicher Konzepte hinsichtlich der Versorgungszeiten kritischer Patienten. Von dem nach der Übung zu erstellenden  Auswertungsbericht erhoffen sich die Beteiligten Erkenntnisse zu Faktoren, die für einen Einsatzerfolg ausschlaggebend sind.

Nach etwa zwei Stunden konnte Übungsleiter Markus Wiedemann die Übung für beendet erklären. Das Ziel der Übung, nämlich das MANV-Konzept des Landkreises in die Praxis umzusetzen sei voll erreicht worden. Zudem sei die Übung eine gute Möglichkeit gewesen, die Auszubildenden zum Notfallsanitäter an die Einsatzabläufe einer solchen Lage heranzuführen. Insgesamt waren durch Rettungsdienst und Feuerwehr 27 Verletzte gerettet, erstversorgt und abtransportiert worden. Einsatzleiter Wiedemann zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung sowie der Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei und kündigte eine ausführliche Nachbesprechung aller beteiligten Einheiten an. Insgesamt waren an der Übung 70 Rettungsdienstmitarbeiter, 50 Feuerwehrleute und fünf Polizeibeamte beteiligt.

 Bericht: KPW Mathias Wille

Foto: Pressestelle Feuerwehr SG Hanstedt

 

 

Die Samtgemeinde Hanstedt übergibt zwei neue Fahrzeuge an ihre Feuerwehr

Im September 2021 sind jeweils zwei neue Einsatzfahrzeuge an die Ortsfeuerwehren Sahrendorf/Schätzendorf und Ollsen übergeben worden. Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte, jeweils unter Beachtung der 3 G-Regeln, in zwei kleinen Feierstunden.

Vor den Feuerwehrangehörigen und den Gästen des Samtgemeinderates gab Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus einen Ausblick von der Planung, bis zur Auslieferung der Tragkraftspritzenfahrzeuge. Im Jahr 2015 wurde im Feuerwehrkonzept festgelegt, wie der Ersatz der Tragkraftspritzenfahrzeuge “VW LT“ in der Samtgemeinde erfolgen soll.  Im Jahr 2017 wurden erste Angebote eingeholt und die Ausschreibung erfolgte 2019. Schließlich wurden die beiden Fahrzeuge Anfang Juni 2021 ausgeliefert. Beide 30 Jahre alten TSF “VW-LT“ mussten vorzeitig, aus technischen Gründen, außer Dienst gestellt werden. Bis zur Auslieferung der neuen Löschfahrzeuge wurden Ersatzfahrzeuge für die beiden Wehren bereitgestellt. So wurde von der Stadt Winsen, ein dort ausgemustertes Löschfahrzeug der Ortswehr Luhdorf, an die Samtgemeinde ausgeliehen. Das Fahrzeug hat 2 Jahre den Dienst in der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf versehen. Hier zeigte sich die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren im Landkreis Harburg, so Muus.

Der Sahrendorf/Schätzendorfer Ortsbrandmeister Philipp Fuchs bedankte sich ebenfalls bei der Feuerwehr Winsen für die Bereitstellung des Ersatzfahrzeuges. Der Ollsener Ortsbrandmeister Jörg Homann bedankte sich insbesondere bei den Ehefrauen, die ihnen bei den sehr vielen zusätzlichen Arbeitsstunden zur Planung und Beschaffung den Rücken frei gehalten haben. In Ollsen war vorübergehend seit Mitte 2020 ein ausgemustertes aber noch einsatzfähiges Tanklöschfahrzeug mit einem Unimog Fahrgestell im Einsatz.

Es war ein langer Weg, von der Planung, der ersten Baubesprechung im März 2020, bis wir die Fahrzeuge in Empfang nehmen konnten. Fuchs und Homann bedankten sich bei dem Rat und der Verwaltung der Samtgemeinde, sowie bei den Gerätewarten und Kommandomitgliedern für die Planung und Einbauarbeiten.

Einige Ausrüstungsgegenstände konnten durch fördernde Mitglieder in Sahrendorf/Schätzendorf, bzw. den Förderverein in Ollsen zusätzlich beschafft werden. Auch hier ein besonderer Dank.

Mit der Übergabe des symbolischen Schlüssels durch den Samtgemeindebürgermeister, an den Gemeindebrandmeister Arne Behrens und mit der Weitergabe an die Ortsbrandmeister waren die Fahrzeuge offiziell übergeben.

Die Fahrgestelle wurden von der Firma MAN geliefert. Den Auftrag für die Ein- und Aufbauten erhielt die Firma Adik aus Mudersbach. Die Fahrzeuge haben ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen und genug Gewichtsreserven für ihre zukünftigen Aufgaben. Bei den alten Fahrzeugen mussten Gerätschaften (Stromaggregat, Motorsäge etc.) zusätzlich in einem Anhänger transportiert, oder aus dem Gerätehaus nachgeholt werden. Jetzt können diese Geräte auf den Fahrzeugen mitgeführt werden. Die baugleichen Löschfahrzeuge sind an die Bedürfnisse der jeweiligen Ortswehr angepasst worden. Mit einer Heckwarneinrichtung, Heckwarnbeklebung und Presslufthörnern ist das Sahrendorfer/Schätzendorfer-Fahrzeug für den Einsatz auf der BAB 7 ausgerüstet worden. Das Ollsener-Fahrzeug ist speziell für die Wasserförderung und Atemschutzunterstützung für die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hanstedt konzipiert.

Seit der Auslieferung haben sich beide Fahrzeuge bei unterschiedlichen Einsätzen in ihren Wehren bewähren können.



 

Beförderungen und Ehrungen bei der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf

Aufgrund der Pandemie fanden seit zwei Jahren keine Versammlungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf statt. Bei der kürzlich stattgefunden Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges konnte der Gemeindebrandmeister Arne Behrens die anstehenden Beförderungen vornehmen und die Ehrungen aussprechen.

Der Gruppenführer Claas Schünhof ist jetzt Löschmeister. Die beiden Gerätewarte Erik Müller und Florian Fuchs wurden zum ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Niels-Dennis Niemann trägt jetzt den Rang des Hauptfeuerwehrmanns. Über die Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau freute sich Monika Knust.

Für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Philipp Fuchs, Jens Lindemann und Anja Sander vom Gemeindebrandmeister geehrt.

Aus den Händen des Ortsbrandmeister Philipp Fuchs bekam Bjarne Wasner die Leistungsspange ausgehändigt

Der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, der Gemeindebrandmeister, sowie die Gäste der symbolischen Schlüsselübergabe gratulierten den Beförderten und Geehrten.

v.l. GBM Arne Behrens, Bjarne Wasner, OrtsBM Philipp Fuchs, Niels-Dennis Niemann,

Erik Müller, Monika Knust, Claas Schünhof, Jens Lindemann, SGBgm Olaf Muus

 

 

Vor dem neuen Fahrzeug

 Anja Sander, Florian Fuchs

Die VGH-Versicherung spendet „Mobilen Rauchverschluss“ an die Feuerwehr

Die VGH-Versicherung überreichte einen „Mobilen Rauchverschluss“ an die Freiwillige Feuerwehr

Sahrendorf/Schätzendorf.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Heinrich Isernhagen war mit Herrn Petersen von der VGH-Agentur Stefan Justke in Salzhausen in Kontakt getreten, ob die Versicherung die Feuerwehr bei der Beschaffung eines „Mobilen Rauchabschluss“ unterstützen könnte.

Die VGH, als öffentlicher Versicherer Niedersachsen, ist bereit die Feuerwehr nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Herr Petersen setzte sich mit der zuständigen Frau Kretzschmar der VGH-Agentur Hanstedt in Verbindung und leitete die Beschaffung des Rauchverschlusses ein.

Die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Menschen vor Ort. Wenn sie ausrücken, ist Schnelligkeit und eine zuverlässige Ausrüstung unerlässlich. Daher freuen sich Hendrik Petersen und Sandra Kretzschmar darüber, der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf einen „Mobilen Rauchverschluss“ überreichen zu können und hoffen, dass dieser möglichst lange nicht zum Einsatz kommen möge, so Frau Kretzschmar.

Ein „Mobiler Rauchabschluss“ ist ein feuerfester Vorhang, der in Türrahmen oder andere geeignete Wandöffnungen montiert werden kann. Dieser verhindert die Ausbreitung von Rauch und Hitze in die nicht vom Feuer betroffenen Gebäudeteile. Hierdurch können eventuelle Personenschäden oder weitere Beschädigungen von Sachwerten verhindert werden.

Bild: Übergabe „Mobiler Rauchabschluss“ von der VGH an die FF Sahrendorf/Schätzendorf

 v.l. Gerätewarte Erik Müller, Florian Fuchs, VGH Vers.  Hendrik Petersen und Sandra Kretzschmar., OrtsBM Philipp Fuchs, stellv. OrtsBM Heinrich Isernhagen

Text und Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

 

Leistungsvergleichsgruppe Sahrendorf/Schätzendorf erreichte den 21. Platz auf dem Landesentscheid

 

Die Leistungsvergleichsgruppe der Feuerwehr Sahrendorf Schätzendorf hatte sich auf dem Regionalentscheid in Laßrönne für den Landesentscheid qualifiziert. Der Landesentscheid sollte ursprünglich in Hannover im Rahmen der Messe "Interschutz" stattfinden. Aufgrund der Coronapandemie konnte der Entscheid 2020 dort nicht stattfinden. Die Feuerwehr Laßrönne erklärte sich bereit einzuspringen und den Landesentscheid 2022 an die Elbe zu holen. So kehrten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf an den Ort der Qualifikation zurück. Insgesamt 58 Feuerwehren aus dem ganzen Bundesland Niedersachsen hatten sich qualifiziert und nahmen an Leistungsentscheid teil. In insgesamt 5 Modulen mussten die Gruppen ihr können unter Beweis stellen. Zu den Modulen: Löschangriff, Fahrübung und Kuppeln kam ein Atemschutz- und ein Funkmodul hinzu. Nur die drei erstplazierten Gruppen konnten die Übungen mit einer Quote von 100% absolvieren. Die vier teilnehmen Gruppen aus dem Landkreis Harburg konnten gute Ergebnisse erzielen. Den 6. Platz ereichte die Feuerwehr Garlstorf, den 14. Platz die Feuerwehr Pattensen, den 19. Platz die Feuerwehr Tönnhausen und den 21. Platz die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf. Die Feuerwehr Honerdingen aus dem Heidekreis ging als Sieger vom Platz.

Der Innenminister Boris Pistorius nahm neben zahlreichen anderen Gästen aus Politik und Feuerwehr an der Siegerehrung teil.

21. Platz auf dem Landesentscheid für die Leistungsvergleichsgruppe Sahrendorf/Schätzendorf

 

 

 

 

 

Die Feuerwehr Sahrendorf/Schätzendorf hat im Jahr 2019

wieder mit guten Ergebnissen an den Feuerwehrmärschen in Reppenstedt

und Oldendorf/Luhe teilgenommen.

  

 

 

 

 

 

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